Wie die Würze in die Suppe kommt

Die Sonne scheint weniger, die Temperaturen sinken, das Tageslicht hat sich ebenfalls zurückgezogen. Gleichzeitig bleibt der Nebel lange im Tal und unsere Knochen spüren das kalte, feuchte Wetter. Was gibt es da Schöneres, als eine heiße Suppe?! In vielen Familien ist die Suppe als Vorspeise Teil des täglichen Mittagessens, und dort wo sie es nicht ist, könnte man darüber nachdenken diese Tradition wiederzubeleben. 

Besonders Kinder mögen gerne Suppen. Auch zum Frühstück oder Abendessen sind Suppen eine gute Idee (in vielen Ländern sind Suppen bereits Teil des Frühstücks). Alles ist erlaubt, egal was und wann es schmeckt. 

Fix ist, dass für gängige suppen Suppenwürze unerlässlich ist. Und davon gibt es sehr viele am Markt. Schaut auf die Inhaltsstoffe und kauft euch etwas, dass euch schmeckt und zu eurer Gesundheit beiträgt. Viele Inhaltsstoffe wie Glutamat (freie Glutaminsäure) und andere E Stoffe sind nicht nötig. Hefeextrakt ist eine gute Alternative, es ist ebenfalls ein Geschmacksverstärker, der von Natur aus 5 % Glutamat enthält. Auch Salz muss nicht in einem Suppenpulver enthalten sein. Dieses kann ich bei Bedarf auch extra hinzufügen. Hefe darf enthalten sein, vor allem wenn keine Darmprobleme bekannt sind. 

Nicht mehr lebendige Hefen haben sehr viele B-Vitamine und unterstützen uns in der kalten Jahreszeit mit ihrem stimmungshebenden Effekt. Und wenn ihr schon nach einer guten Suppenwürze sucht, kauft euch doch auch gleich Hefeflocken (Edel- oder Nährhefe). Die kann jeder nach Belieben über die Suppe streuen und sie so zusätzlich auch würzen. Die Hefeflocken sind hitzeempfindlich und sollten nicht mitgekocht werden.

 

Wenn möglich ist es eine gute Idee, Suppenwürze selber zu machen. Vor allem diejenigen, die einen Garten haben, müssen ihre Erzeugnisse so und so verwenden. Und nichts ist einfacher als ein Suppenmix. Pastinaken, Peterwurz, Petersilienkraut, Sellerie mit Grün und Karotten. Dazu viel gutes naturbelassenes Salz. Alles mixen und in Gläser füllen -  fertig. Im Kühlschrank aufbewahrt kann in jede Suppe ein Esslöffel gegeben werden und damit Vitamine und Mineralstoffe wie z.B. das wichtige Eisen von der Petersilie.

 

Eure Sabine